Der Schwerpunkt unserer Praxistätigkeit liegt auf dem Erhalt,
der Pflege und der Regeneration der eigenen Zähne.
Unser Behandlungsspektrum beinhaltet unter anderem:
Prophylaxe- Behandlung Professionelle Zahnreinigung
Parodontose- Behandlung Zum Schutz vor Zahnfleischschwund
Unter einer Parodontitis (oft auch fälschlicherweise ''Parodontose'' genannt) versteht man die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates.
Dieser Zahnhalteapparat (lat. Parodontium) besteht aus der Schleimhaut, dem Knochen sowie dem Wurzelzement und den dentoalveolären Fasern, die den Zahn im Knochen festhalten.
Eine Parodontitis hat oft viele Ursachen. In erster Linie spielen Bakterien und die Mundhygiene eine entscheidende Rolle. Doch auch genetische Veranlagung oder ein
erhöhtes Erkrankungsrisiko aufgrund eines bestehenden Diabetes oder einer Leukämie können zu den Ursachen gehören. Bei Rauchern ist der Verlauf einer Parodontitis in der Regel schwerer.
Meist beginnt der Krankheitsverlauf im Erwachsenenalter, in manchen Fällen und bei besonders aggressiven Verlaufsformen allerdings sogar schon in der Pubertät.
Bei betroffenen Patienten besteht in der Regel zunächst eine Zahnfleischentzündung, die bei längerem Anhalten zu einer entzündlichen Reaktion der tiefer liegenden Gewebe und
damit zum Knochenabbau führen kann. Folge sind ein Schwund von Zahnfleisch und Knochen, die dentoalveolären Fasern werden zerstört.
Freiliegende Zahnhälse sind für den betroffenen Patienten nicht selten ein erster Hinweis
auf eine Parodontitis. Auch Mundgeruch entsteht häufig. Der Zahnarzt stellt in einem
solchen Fall erhöhte Zahnfleischtaschentiefen fest. Ein fortschreitender Knochenabbau
kann sogar zu lockeren Zähnen oder Zahnverlust führen.
Eine Parodontitis kann sich darüber hinaus aber auch negativ auf den gesamten
Organismus auswirken: In der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko für eine
Frühgeburt, bei Herz-Kreislauf-Patienten erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt,
Diabetiker haben unter Umständen Schwierigkeiten, ihren Blutzuckerwert einzustellen.
Wurde bei Ihnen eine Parodontitis festgestellt, besteht also unbedingt Behandlungsbedarf.
Durch eine so genannte ''geschlossene'' Parodontalbehandlung kann der entzündliche
Knochenabbau zunächst gestoppt werden. Dabei werden die Zahnfleischtaschen unter
lokaler Betäubung mit Küretten von Bakterien und Belägen befreit. Angesichts schwererer
Fälle kann unter Umständen auch ein ''offenes'' Vorgehen notwendig werden. Hier werden
die Zahnfleischtaschen im Rahmen eines chirurgischen Eingriffes unter Sicht gereinigt.
Verloren gegangener Knochen kann sich nach der Behandlung in der Regel von selbst
nicht mehr regenerieren. Für spezielle Fälle besteht allerdings die Möglichkeit einer Therapie zum Knochenaufbau (Emdogain®).
Um Ihren Zahnhalteapparat nach der Parodontalbehandlung auch weiterhin entzündungsfrei zu halten, ist neben einer guten Mundhygiene eine regelmäßige
Nachsorge von großer Bedeutung, denn wer einmal an einer Parodontitis erkrankt ist,
behält diese leider auch ein Leben lang. Um weiterem Knochenabbau vorzubeugen,
bieten wir Ihnen einen regelmäßigen Recall an, bei dem Ihre Zahnfleischtaschen von
Belägen und Bakterien befreit werden.
Um Sie vor den Problemen und Folgen einer Parodontitis zu bewahren,
prüfen wir bei der Vorsorge regelmäßig die Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen!
Knochenaufbau Regeneration von verlorenem Knochen
Ästhetische Zahnheilkunde Veneer- und Polychrome Schichttechnik
Zahnfarbene minimalinvasive Füllungen z. B. bioverträgliches Polyglas (Solitaire)
Prothetik Krone
Prothetik Zahnlücke - was nun?
Erregerbestimmung Bestimmung schädlicher Bakterien
Bleaching Zahnschonende Aufhellung der Zähne
Zahnschmuck Ohne Verletzung der Zähne
Chirurgie Zahnextraktion, Wurzelspitzenresektion
Prothetik Implantatinsertion
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